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Generalversammlung
der Kleinanlegervereinigung Investas
Luxemburg hat keine Aktienkultur
Raymond Goebbels, seit. Januar
Präsident der Vereinigung Investas, bedauerte anlässlich
der Generalversammlung am Samstag die mangelhafte Aktienkultur
in Luxemburg.
In anderen Ländern, wie
zum Beispiel Schweden, sei diese viel weiter entwickelt als
hierzulande. Als Ziel habe er sich unter anderem den Ausbau
der Mitgliedschaft gesteckt, sagte Goebbels, um der Vereinigung
mehr Gewicht in ihren Aktionen zu verleihen.
Investas zeigt sich, was den
Anlegerschutz betrifft, kritisch gegenüber dem von der
Regierung vorgelegten Gesetzestext zur „Loi OPA".
Das Gesetz müsse sich auch auf freiwillige Übernahmeangebote
beziehen. Dass in dieser Vorlage nun endlich das Recht auf
gleiche Behandlung für alle Aktionäre einer Klasse
festgeschrieben werden soll begrüßt die Organisation
anderseits.Das neue Gesetz beeinflusst auch die Gemütsstimmung
unter den Mitgliedern, die dem Abschluss des Berufungsprozesses
gegen Bertelsmann, GBL und RTL leicht optimistisch entgegensehen.
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Auch das Übernahmeangebot
von Mittal Steel auf Arcelor, für das Investas eine neutrale
Überprüfung fordert, habe die Situation zugunsten
der Kleinanleger verändert. Der Präsident von Investas,
Mitklägerin im RTL-Bertelsmann-Prozess, glaubt, der Konzern
aus Gütersloh sehe jetzt, wo auf der Suche nach Liquiditäten
der Verkauf der Musiksparte diskutiert werde, dass damals
mit dem Eintritt der GBL ins Bertelsmann-Kapital ein Fehler
begangen wurde. Ms
Tageblatt, 3. April, 2006
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